Auf zum Preikestolen

Auf zum Preikestolen

8,7 km | 350 hm
gewandert am 20.06.2022


  1. Wegcharakter
  2. Anreise
  3. Tourenbeschreibung
  4. Ausrüstung & Verpflegung
  5. Fragen
  6. Weitere Touren in Norwegen

Schwierigkeitsgrad2/5
Kulturgrad1/5
Naturgrad4/5
Beste JahreszeitSommer
StartpunktParkplatz Vatne Preikestolhytta

Anreise
Der Parkplatz für die Preikestolen-Tour ist der Parplatz P1 Preikestolvegen 521, 4105 Jorpeland. Wir reisten mit dem Auto durch Norwegen und parkten deshalb direkt dort. Man könnte aber auch einen Bus von Stavanger aus nehmen. Ingesamt gibt es Platz für ca. 1000 Autos und 20 Reisebusse. Am Parkplatz arbeitet ein Team zur Einweisung. Man sollte keinesfalls zu spät ankommen, da sich der Parkplatz schnell bis zur Kapazitätsgrenze füllt. Sollte man doch zu spät dran sein, gibt es einen „Überlauf-Wartebereich“ Allerdings kann ich dessen Kapazität nicht abschätzen. Zudem gibt es eine Parkgebühr, die bei uns 2022 ca. 24€ betrug.

Karte mit Höhenmeter

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Der Weg zum Preikestolen

Es ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis der Weg zum Preikestolen so gut präpariert ist, dass er sogar barrierefrei zugänglich wird. Aufgrund des großen Touristenandrangs ist der Weg wirklich sehr gut ausgeschildert; es ist schwieriger, sich zu verlaufen, als auf dem Track zu bleiben. Wie auf den Bildern zu sehen, wurde der Pfad stark vorbearbeitet. Das ist aber auch gut so, da die dortige Natur diese Menschenmassen sonst niemals ohne bleibende Schäden verkraften könnte.
Der Weg zum Preikestolen lässt sich in drei Abschnitte unterteilen, jeweils mit kurzen, starken Anstiegen und darauffolgenden Ebenen:

  1. Erster starker Anstieg durch den Wald über recht abgenutzte Steine. Anschließend wandert man über einen Bohlensteg durch ein Moor.
  2. Anstieg mit höheren Stufen auf die erste Hochebene. Hier erlebten wir den ersten Stau.
  3. Steiniger Aufstieg zum Preikestolen. Von nun an begeistert der Ausblick einerseits, andererseits findet man kaum noch Ruhe oder Privatsphäre vor anderen Wanderern.

    Auf dem Weg ist also Geduld angesagt. Hier wandert wirklich jeder – auch Kreuzfahrttouristen, die aus Stavanger angereist kommen. Deshalb war ein schnelles Überholen größtenteils nicht möglich. Wir nutzten das langsame Tempo, um die Umgebung und das Wetter zu genießen.
Weg zum Preikestolen

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Der Bohlenweg – ein kurzer Moment alleine auf dieser Tour

Weg zum Preikestolen

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Stau am Preikestolvegen

Tourist3en auf dem Weg

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Am Felsen

Am Preikestolen (zu Deutsch: Predigtstuhl) angekommen, begaben wir uns auf die spektakuläre, flache Plattform mit der nahezu perfekten Kante, die 600 Meter in den Lysefjord hinabstürzt.

Kurz ein Foto an der Kante geschossen (neben 20 anderen), dann setzten wir uns etwas seitlich auf den Fels und genossen unser Vesper. Zufällig bemerkte ich daneben eine Felsspalte, wobei ich hörte, dass es hierzu Spekulationen über einen zukünftigen Abbruch des Felsens gibt.

Kleiner Geheimtipp: Wer unsere GPX-Datei in Komoot genauer anschaut, sieht, dass wir uns am Fjord etwas vom Preikestolen entfernten. Hier fanden wir einen super Spot, um uns mit der gleichen Aussicht, aber ganz alleine, auf dem Felsen zu sonnen.

Nach rund einer Stunde traten wir den Rückweg an.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass sich die Tour aufgrund der einzigartigen Aussicht lohnte und Parken sowie Wandern unkompliziert waren. Man sollte sich jedoch auf jede Menge Mitwanderer einstellen.

Steiler Abgrund

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Atemberaubende Aussicht trotz Menschenmenge

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