Tourendaten im Überblick

Streckenlänge:
8,3 km

Höhenmeter bergauf:
500 m

Höhenmeter bergab:
210 m

gewandert am 17.08.2024


Key Facts

Schwierigkeitsgrad3/5
Kulturgrad1/5
Naturgrad4/5
Beste JahreszeitJuli bis September
StartpunktBergstation der Tafamuntbahn

Tourenbeschreibung

Keine Silvretta-Hochalpenstraße

Dagegen kannst du nichts machen – die Silvretta-Hochalpenstraße ist bis 2030 aufgrund eines Felssturzes gesperrt. Und das alles passiert wenige Wochen, bevor wir genau diese Straße benutzen wollen, um unsere Montafoner Hüttenrunde zu beginnen. Also gilt es, umzuplanen:

Wir entscheiden uns, in Partenen aufzusteigen und auf die andere Seite des Passes zu wandern, um anschließend mit dem Bus bis zum Vermuntstausee zu fahren. Hier übernachten wir dann zusätzlich.

Tafamuntbahn sei Dank

An der Talstation geparkt und problemlos die Tafamuntbahn zur Bergstation genommen. Unsere Gruppe besteht aus 10 Personen: Frauen, Männer, erfahrene und unerfahrene Wanderer, sportliche und weniger sportliche Menschen. Wir versuchen deshalb vorausschauend Wanderwege zu nutzen, die für alle machbar sind.

Das Wetter am ersten Tag beschert uns eine dichte Wolkendecke, die allerdings größtenteils trocken bleibt.

Aufstieg zum Wiegenseemoor

Wir steigen nun ganze 500 Höhenmeter am Stück zum Wiegenseemoor auf. So gut es die Luft zulässt, nutzen wir die Zeit auf den engen Wurzelpfaden, um uns besser kennenzulernen. Roman hat die Truppe organisiert, aber wir sind uns noch nicht alle bekannt. Bei einer ersten Trinkpause sehen wir das gesamte Geröllfeld, welches die Passstraße mitgenommen hat und uns zu diesem Umweg zwingt.

Das Wiegenseemoor liegt auf über 1.900 Metern. Hier dürfen wir den Pfad auf keinen Fall verlassen, da es sich um ein streng geschütztes Gebiet handelt. Der Wiegensee ist ein seltener, natürlicher Stausee. Sprich: Das Wasser staut sich hier ohne menschlichen Eingriff und bildet somit ein einzigartiges Biotop.

Für uns ist es ebenso ein mystischer Weg, denn der Nebel und die Wolkendecke lassen uns zeitweise kaum in die Ferne sehen.

Rast an der Verbella Alpe

Der Weg führt uns nun entlang des Verbellabachs zur gleichnamigen Verbella Alpe. Ich erinnere mich hier noch sehr gut daran, dass wir zum ersten Mal den „Sura Kees“ mit Essig, Öl und Zwiebeln gekostet haben. Ein traditioneller Sauermilchkäse aus der Region (leider weniger nach meinem Käsegeschmack). Der Weg führt uns nun entlang des Verbellabachs zur gleichnamigen Verbella Alpe. Ich erinnere mich hier noch sehr gut daran, dass wir zum ersten Mal den „Sura Kees“ mit Essig, Öl und Zwiebeln gekostet haben. Ein traditioneller Sauermilchkäse aus der Region (leider weniger nach meinem Käsegeschmack).

Abstieg zum Zeinisee

Nach unserer Stärkung gehen wir die letzte Etappe des Tages bergab in Richtung Zeinisee. Stellenweise klart es auf und wir sehen die atemberaubende Montafoner Landschaft. Die mystisch nebligen Abschnitte gefallen mir jedoch mindestens genauso sehr. Am kleinen Zeinisee sehen wir deshalb nicht mal ans andere Ufer, obwohl er wirklich klein ist.
Unten angekommen müssen wir nicht lange auf den Bus warten, welcher uns zum Stausee bringen soll. Überraschenderweise müssen wir pro Person nochmal eine kleine extra Maut zahlen. Dies kommt mir eher wie eine Touristenabzocke vor, den der Bus fährt sowieso dort hoch und normalerweise wird Maut pro Gefährt bezahlt.

10 Wanderer im Montafon

alex-wandert-halt.de

Zu zehnt starten wir trotz Graupelwetter hoch motiviert

Hier geht es entlang des Verbellabaches

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Hier geht es entlang des Verbellabaches

Wir wandern auf den Zeinisee zu.

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Wir wandern auf den Zeinisee zu.

Übernachtung

Madlenerhaus

Tatsächlich können wir als gesamte Gruppe in einem Zimmer schlafen. Das Madlenerhaus bietet gute Übernachtungsmöglichkeiten, hat Duschen und ein reichhaltiges Essensangebot.

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Stockbett-Matratzenlager im Madlenerhaus

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